Blue-Origin-Rakete bei Explosion während Bodentest zerstört

Blue-Origin-Rakete bei Explosion während Bodentest zerstört
Blue-Origin-Rakete bei Explosion während Bodentest zerstört (Foto: X)

Eine New Glenn-Rakete von Blue Origin explodierte während eines statischen Zündungstests auf der Startrampe in Cape Canaveral, Florida, und löste einen gewaltigen Feuerball aus, der das Fahrzeug vollständig zerstörte.

Der Vorfall ereignete sich im Kennedy Space Center während einer Bodenprobe, ohne Besatzung an Bord, und wurde in Liveübertragungen sowie auf Aufnahmen von Zeugen in der Nähe festgehalten. Trotz der Wucht der Explosion wurden keine Verletzten gemeldet.

Lokale Behörden bestätigten, dass keine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung bestand, und das Unternehmen teilte mit, dass sich alle Mitarbeiter zum Zeitpunkt des Vorfalls in Sicherheit befanden. Die NASA stufte das Ereignis als „Anomalie“ ein und erklärte, bereits eine Untersuchung zur Klärung der Ursachen eingeleitet zu haben.

New-Glenn-Rakete. Foto: X @davill
New-Glenn-Rakete. Foto: X @davill

„Raumfahrt ist unerbittlich, und die Entwicklung einer neuen Schwerlast-Startfähigkeit ist außergewöhnlich schwierig. Wir werden mit unseren Partnern zusammenarbeiten, um eine umfassende Untersuchung dieser Anomalie zu unterstützen, die kurzfristigen Auswirkungen auf Missionen zu bewerten und wieder Raketen zu starten“, erklärte Jared Isaacman, NASA-Chef.

Die New Glenn ist eine der wichtigsten Schwerlastraketen des Unternehmens von Jeff Bezos. Sie wurde für Orbitalmissionen und künftige Einsätze im Mondprogramm der NASA entwickelt, darunter die Beteiligung an Initiativen der Artemis-Mission. Das System wurde über Jahre hinweg als Teil der Strategie des Unternehmens entwickelt, auf dem von SpaceX dominierten Markt für Schwerlaststarts zu konkurrieren.

New-Glenn-Rakete. Foto: X @davill
New-Glenn-Rakete. Foto: X @davill

Der Vorfall bedeutet eine weitere erhebliche Verzögerung für das Programm von Blue Origin, das bereits mit technischen Herausforderungen und verschobenen Zeitplänen zu kämpfen hatte. Das Unternehmen betonte, dass es trotz des Rückschlags weiter an der Entwicklung des Fahrzeugs arbeiten werde.

„Es ist noch zu früh, um die eigentliche Ursache zu kennen, aber wir arbeiten bereits daran, sie zu finden. Ein sehr schwieriger Tag, aber wir werden wiederaufbauen, was wiederaufgebaut werden muss, und zum Flugbetrieb zurückkehren. Es ist die Mühe wert“, schrieb Bezos auf seinem offiziellen X-Profil.

Foto und Video: X @NASASpaceflight | Dave Limp X @davill. Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.

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